Controlling-Konzepte – Controlling in der Praxis

Das Berufsbild eines Controllers ist nicht eindeutig festgelegt, statt dessen gibt es verschiedene Konzepte, nach denen sich das Controlling in einem Unternehmen einteilen lässt. In der Praxis finden sich häufig Mischformen und Erweiterungen der hier vorgestellten Grundkonzepte.

Managementunterstützung


In den meisten Unternehmen dient das Controlling als Gesamtheit von Controlling-Instrumentarium (Methoden, Berichtwesen, Analysen) und menschlichem Controller als direkte Unterstützung des Managements. Der Controller dient in dieser Funktion als Berater, der sowohl betriebswirtschaftliche Zusammenhänge vermittelt, Daten zu Informationen verdichtet und diese Informationen so aufbereitet, dass sie der jeweilige Empfänger interpretieren kann.

Coaching


Häufig wird der Controllers auch als Coach (engl. Trainer) angesehen, der den Führungskräften Hilfestellung in Bezug auf die betriebswirtschaftlichen Anforderungen (auch in Bezug etwa auf die Buchhaltung und Kontierung von Rechnungen) leisten soll. Das ist häufig dann der Fall, wenn ein Controlling neu im Unternehmen installiert wird oder eine neue Führungskraft in das Unternehmen eintritt.

Interne Revision


Die Interne Revision wird in manchen Unternehmen eingesetzt, um interne Prozesse zu überprüfen. Der Controller ist hier ein Kontrolleur, der – offiziell oder inoffiziell – in fremden Abteilungen nach Schwachstellen sucht und meistens auch welche findet. Dieses Konzept wird häufig in Unternehmen angewendet, die über kein eigenes Qualitätsmanagement verfügen, bei dem solche internen Kontrollen angesiedelt werden.

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