Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations)

Der Begriff der Public Relations wurde erstmals im Jahr 1882 an der Universität Yale genutzt und später im Deutschland unter dem Wort Öffentlichkeitsarbeit weitergeführt. Seitdem ist er bis heute fester Bestandteil von Unternehmen, Behörden oder auch Parteien weltweit.

Was ist PR?

Hinter dem Begriff der PR oder auch der Öffentlichkeitsarbeit verbergen sich genauer die Verwaltung und das Management der öffentlichen Kommunikation. PR-Agenturen oder auch Abteilungen bilden die Schnittstelle zwischen der Organisation und der Öffentlichkeit. Dabei können unterschiedliche Instrumente genutzt werden, um die Ziele umzusetzen. Die Public Relations lassen sich in unterschiedliche Teilbereiche aufgliedern. Hierzu zählen unter anderem die Gebiete der

  • Human Ressources
  • der Media Relations
  • der Public Affairs
  • des Crisis Managements
  • und der international PR.
Durch die Öffentlichkeitsarbeit werden Beziehungen zwischen Organisationen und Stakeholdern aufgebaut, erweitert und erhalten. Dies betrifft den Kundenstamm genauso wie die Lieferantenbeziehungen, die Arbeitnehmer oder auch Wählergruppen. Dabei wird grundsätzlich zwischen der internen und der externen PR unterschieden. Die Externe PR bezieht sich auf die Arbeit mit Außenstehenden Personen und Gruppen. Bei der internen PR geht es mehr darum, die Corporate Culture und das Corporate Image umzusetzen. Dies geschieht in der Regel im Personenkreis der Mitarbeiter und Führungspersönlichkeiten. Eine klare Abgrenzung gibt es zudem zu dem Bereich Werbung. Dies ist eine eigene Sparte. PR unterscheidet sich von der Werbung dabei in erster Linie dadurch, dass es nicht rein monetär geprägt ist und es nicht um den Absatz eines bestimmten Produktes geht. Die Öffentlichkeitsarbeit findet man deshalb auch bei Behörden und Parteien.

Was sind Ziele und Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit?

Jede Organisation, sei es ein Unternehmen, eine Partei oder eine Behörde, legt Wert auf ihr Image und die Umsetzung ihrer Corporate Identity. Um wettbewerbsfähig zu bleiben oder Interessen durchzusetzen ist es wichtig, eine positive Außenwirkung zu haben und sich von anderen Mitbewerbern abzuheben. Durch gezielte PR können Sympathien geweckt und Verständnis erzeugt werden. Es gilt, ein Image aufzubauen, es zu erhalten oder zu verändern. Auch eventuell vorhandene Spannungsfelder können entschärft und Konflikte gelöst werden. Mit Hilfe von PR kann das Unternehmen an Glaubwürdigkeit gewinnen und Vertrauen aufgebaut werden. Insgesamt verhilft die Öffentlichkeitsarbeit der Organisation, stärker zu werden. Es können Meinungsführer gewonnen und höhere Bekanntheitsgrade geschaffen werden. Auch der Lobbyismus ist ein Teilbereich dessen.

Welche Instrumente können für PR genutzt werden?

Da wir uns heute im Zeitalter der Technik befinden, haben sich auch die Möglichkeiten der Kommunikationsmittel enorm ausgeweitet. Es gibt daher unzählige neue Plattformen, die es den PR-Managern ermöglichen, sich an die Öffentlichkeit zu wenden. Klassischerweise fällt einem bei dem Thema PR noch die gute alte Pressekonferenz ein. Diese ist auch aktuell noch ein probates Mittel für die Selbstdarstellung. Daneben gewinnt aber auch der Bereich der Social Media immer stärker an Präsenz und Gewichtung. Soziale Netzwerke bieten eine schnelle und einfache Plattform, um Informationen gezielt fließen zu lassen. Ferner kann auch die firmeneigene Website genutzt werden, um zu kommunizieren. Auch Blogbeiträge sind Teil der PR-Strategien. Politiker nutzen daneben auch ihre Redebeiträge für PR. Eine weitere Vernetzung kann über sogenannte Meets and Greets erfolgen, zum Beispiel in Form von Firmenmessen, bei welchen sich das Unternehmen nach außen hin mit einem Firmenstand und näheren Infos präsentiert. Interne PR unter der Belegschaft gelingt zudem auch durch


  • Mitarbeiterzeitschriften
  • Meetings
  • Anerkennung durch Provisionen oder
  • Geschenke und Zusatzleistungen.
Pressemitteilungen in den Printmedien sind daneben selbstverständlich noch immer ein weiterer wichtiger Bereich der Kommunikation.
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