Der Zeitlohn

Bei einem Lohn handelt es sich um : Arbeitszeit x Stundenlohn


Hier wird ein Arbeitnehmer unabhängig von seiner Leistung nach der Dauer der geleisteten Arbeitszeit entlohnt. Erwartet wird eine durchschnittliche Leistung. Stundenlohn erhalten Arbeiter. Monatslohn (Gehalt) sowie Tage-, Schicht- und Wochenlohn erhalten Arbeiter, Angestellte, Beamte und Auszubildende.

Zeitlohn wird bei Tätigkeiten gezahlt:


  • bei denen die Leistung der Arbeitnehmer nicht oder kaum messbar ist (Beispiele:Verwaltung und Büro, Installations- und Reparaturarbeiten).
  • wenn die Genauigkeit, Qualität und ordnungsgemäße Ausführung wichtiger ist, als dieMenge (Beispiele: Lehrer, technischer Zeichner, Kassierer, Präzisionsarbeiter, Kontrolleur).
  • wenn die Arbeitnehmer auf die Menge keinen Einfluss nehmen können (Beispiele: bei Tätigkeiten mit Stoßzeiten und Leerlauf: Lagerarbeiter, Koch, Verkäufer).

Neben dem Zeitlohn können auch Zuschläge für eine eventuelle Mehrarbeit, Sonn- und Feiertagsarbeit sowie Nachtarbeit gezahlt werden. Für sehr schmutzige, schwere oder gesundheitsschädliche Tätigkeiten können außerdem Erschwerniszuschläge (Leistungszulagen) gezahlt werden.

Die Vorteile des Zeitlohns:

  • einfache Lohnabrechnung
  • weniger Leistungsdruck, weniger Unfälle, weniger Stress
  • festes, für den Arbeiter besser kalkulierbares Einkommen
  • meist bessere Qualität

Die Nachteile des Zeitlohns:

  • keine Berücksichtigung der Leistungsunterschiede
  • meist keine Leistungsanreize für Arbeitnehmer
  • Unzufriedenheit selbst bei leistungsfreudigen Arbeitnehmern

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