Der Businessplan - Aufbau und Gliederung einfach erklärt!


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Zunächst übernimmt der Businessplan bei der Unternehmensgründung eine wichtige Rolle, begleitet ein Unternehmen dann aber auch weiter, indem er fortlaufend ergänzt und aktualisiert wird. Ein klassischer Businessplan wird somit zum treuen Begleiter bei allen Fragen zur Geschäftsstrategie, zur Umweltanalyse und zur Weiterentwicklung eines Unternehmens.


In der Regel besteht ein Businessplan aus zwei Teilen, einem Textteil und einem Zahlenteil. Im Textteil wird eine detaillierte Beschreibung des Unternehmens und der Geschäftsidee vorgenommen. Im Zahlenteil werden Aussagen über die künftige Finanzierung des Unternehmens bzw. der Geschäftsidee getätigt.


Die Aufgaben eines Businessplans

Der Businessplan erfüllt gleichermaßen interne als auch externe Aufgaben.


Interne Aufgaben


In internen Bereich stellt der Businessplan ein zentrales Führungselement dar. Das heißt, dass er eine definierte Leitlinie vorgibt, an der sich die gesamte Arbeit der Mitarbeiter und des Managements ausrichtet. Er ist eine Art Orientierungshilfe. Zudem werden die Strategien und Ziele hier klar definiert.


Der Businessplan unterstützt die Unternehmensführung dabei,


  • die Entwicklung des Unternehmens zu beobachten, indem eine Bilanz gezogen wird.
  • frühzeitig Engpässe im Bereich Kapital oder Personal zu erkennen.
  • die Durchführung eines Soll-Ist-Vergleichs vorzunehmen.
  • die eigenen Ideen zu überprüfen und auch zu hinterfragen.

Externe Aufgaben


Nicht nur für den inneren Bereich einer Unternehmung ist ein Businessplan von großer Bedeutung. Ein guter Businessplan ist ebenso für die externe Wahrnehmung wichtig. Er ist quasi das Aushängeschild oder die Visitenkarte eines Unternehmens. In erster Linie soll er potenzielle Kapitalgeber und Kunden von den Qualitäten des Unternehmens überzeugen. Dies kann bereits zu Beginn notwendig werden, sowie auch im späteren Verlauf bei der Entwicklung neuer Produkte oder der Akquirierung neuer Gelder für den Marketingbereich.


Des Weiteren kann ein Businessplan bei Verhandlungsgesprächen mit Ämtern und potenziellen Partnern eingesetzt werden und dient gleichzeitig der Sicherung vorhandener und zukünftiger Geschäftsbeziehungen mit Geldgebern, Kunden oder Lieferanten.


Unternehmensextern kommen dem Businessplan also folgende Aufgaben zu:


  • Er muss bei Kapitalgebern, Kunden etc. eine gute Überzeugungsarbeit leisten.
  • Er ist das Aushängeschild eines Unternehmens und vermittelt damit den ersten Eindruck.

Die Darstellung der Geschäftsidee im Businessplan

Am Anfang steht die Geschäftsidee. Diese wird dann im Businessplan festgehalten. Die Formulierung soll dabei nicht nur den Lesern des Businessplans dienen, sondern die Idee schlichtweg auf den Punkt bringen. Das mag einfach klingen. Doch nicht jeder kann seine kreativen Ideen in sinnvolle Worte fassen. Häufig sind die Inhalte zu knapp gefasst oder unverständlich formuliert.


Der Autor des Businessplans sollte beim Schreiben stets bedenken, dass die Leser vermutlich weder ihn noch seine Idee kennen. Ein Plan wird meist von Arbeitsämtern, Banken, Investoren und anderen Personen gelesen, die mit der Sache noch nicht vertraut sind. Ein Vorhaben und sämtliche technische Daten müssen also in einer Weise vermittelt werden, die auch ein Laie sofort nachvollziehen kann.


Tipps:


Nach der Fertigstellung des Businessplans können Freunde oder Bekannte als Testleser herangezogen werden. Sie dürfen natürlich keinerlei Vorkenntnisse über die Geschäftsidee besitzen. Wenn diese Personen den Inhalt nachvollziehen können, ist der Plan gelungen.


Auch kann sich jeder im Rahmen einer Existenzgründungsberatung Hilfe bei der Erstellung des Businessplans holen. Natürlich muss ein Unternehmensgründer seinen Plan selbst schreiben. Ein Existenzgründungsberater kann die Punkte aber im Einzelnen genauer erklären, Tipps geben und anschließend noch einmal einen Blick darauf werfen.

Die Bausteine eines Businessplans

Die Gliederung eines Businessplans kann ja nach Struktur und Ausrichtung eines Unternehmens variieren und muss nicht nach festen Vorgaben erstellt werden. Es gibt jedoch verschiedene Bausteine, die den Aufbau erleichtern können.


  • Die Zusammenfassung (Executive Summary)
  • Geschäftsidee und Strategie / Das Unternehmenskonzept
  • Der Zielmarkt
  • Dienstleistungen und Produkte
  • Marketing und Vertrieb
  • Management, Organisation, Personal
  • Chancen und Risiken
  • Die Finanzplanung
  • Der Anhang
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