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Bücher verkaufen – weg mit den ollen Büchern aus dem Studium!

 

bücher aus dem Studium verkaufen

Die Buch-Reste aus dem Studium verkaufen. (© Jezper – Fotolia.com)

Wir kennen das alle: Das Studium ist endlich geschafft, alle Unterlagen wurden feierlich weggeworfen, bis auf zahlreiche Fachbücher. Für’s Wegwerfen waren die zu teuer, benötigen wird man sie zu 99% auch nicht mehr. Ja, und man mag es nicht glauben: Manche Bücher sehen sogar noch aus wie neu, nein, eigentlich sind sie neu. Aber man hat sie halt angeschafft, weil der Prof meinte, man würde sie benötigen. Für das Gewissen war das sicher eine super Investition, solche Fachbücher geben ja auch einiges her im Bücherregal, aber am Ende hatte hat man sich alle relevanten Infos sowieso „zusammengegoogelt“.

 

Also, wie wird man die gedruckten Überreste aus dem Studium möglichst unkompliziert los?

 

Die Lösung heißt nicht „ebay“, das ist viel zu anstrengend und auch die Preise, die man hier erzielen kann, sind eher bescheiden (siehe auch Absatz unten). Die Lösung sind sogenannten Rebuy Anbieter, bei denen man die Bücher zu einem Festpreis verkauft, inklusive Erstattung der Versandkosten. 


Wie läuft so ein Buchverkauf ab?

  1. ISBN Nummer vom Buch abtippen, den Titel suchen oder per App die ISBN Nummer scanner
  2. Titel bei dem Anbieter auswählen
  3. Jetzt wird sofort der Preis angezeigt, den man für das Buch erhält
  4. das ganze bestätigen und ab ins Paket damit

Paketmarken kann man direkt bei den Anbietern ausdrucken (die Anbieter übernehmen in der Regel die Versandkosten). Sehr praktisch also. Dann ab zur Post damit und warten, bis das Geld gutgeschrieben wird.


Die verschiedenen Anbieter im Überblick:

Momox.de
Der Anbieter Momox.de bietet seinen Kunden sowohl über seine Webseite, als auch über eine App die Möglichkeit die eigenen gebrauchten Bücher zu verkaufen. Ab einem Mindestwert von 10 Euro übernimmt der Anbieter dabei die Versandkosten oder lässt das Paket auf Wunsch auch direkt bei Ihnen abholen. Die Auszahlung der Beträge erfolgt zeitnah und problemlos.

Rebuy.de
Bei Rebuy.de muss ebenfalls eine Mindestmenge von 10 Euro zusammenkommen um den kostenlosen Versand zu ermöglichen.. Rebuy bietet ebenso eine Smartphone App als Zusatz zur Internetseite. Die Auszahlung muss bei Rebuy separat beantragt werden, da die Summen zunächst einem internen Kundenkonto zugeschrieben werden.

flip4news.de
Der Anbieter flip4news.de hat sich auf den Ankauf von Elektrogeräten spezialisiert, ist also für den Bücherverkauf uninteressant. Einzig der Verkauf von Ebook-Readern kann bei diesem Anbieter vorgenommen werden.

buchmaxe.de
Der Anbieter Buchmaxe.de bietet für den Verkauf von Büchern nur die Webseite, jedoch keine Smartphone App an. Bei diesem Anbieter ist der kostenlose Versand nicht an einen bestimmten Wert, sondern an die Anzahl an verkauften Artikeln gebunden. Ab 15 Artikeln ist der Versand kostenlos und das Paket kann auf Wunsch auch direkt Zuhause abgeholt werden.

sellorado.de
Der Anbieter Sellorado.de überzeugt vor allem durch die schnelle und problemlose Auszahlung der eingenommenen Beträge. Bei einer Mindestwertmenge von 20 Euro für den kostenlosen Versand müssen hier jedoch einige Waren zusammenkommen um dies zu ermöglichen. Allerdings bietet dieser Anbieter keine Smartphone App, so dass hier alles über die Webseite des Anbieters erledigt werden muss.

regalfrei.de
Der Anbieter Regalfrei.de bietet seinen Kunden sowohl eine Smartphone App, als auch die Webseite für den Verkauf. Ab einem Mindestverkaufswert von 10 Euro können die Kunden ihre Bücher kostenfrei an den Anbieter senden. Die Auszahlung erfolgt auch bei diesen Anbieter schnell und unkompliziert.

booklooker.de
Bei Booklooker.de steht nicht nur der Einkauf von Büchern im Vordergrund, sondern auch der Verkauf auf der eigenen Webseite. Dem entsprechend unübersichtlich ist die Seite für Verkäufer gestaltet. Der Versand bei Booklooker.de ist für den Kunden nicht kostenfrei, so dass hier ein wichtiger Vorteil entfällt. Auch eine Smartphone App ist in diesem Konzept nicht eingeplant und vorhanden.

abebooks.de
Abebooks.de ist in dem Sinne kein klassischer Rebuyer, sondern sieht sich eher als Marktplatz für gebrauchte Bücher. Dem entsprechend werden hier keine Festpreise für Bücher festgelegt, sondern man nutzt als Kunde nur die Dienste der Seite als Vermittler. Dem entsprechend gehört diese Seite nicht in das hier festgelegte Konzept.


Wie funktioniert der Verkauf auf solchen Seiten?

Grundsätzlich arbeiten all diese Anbieter nach dem gleichen System. Man gibt, entweder am Smartphone oder am Computer die ISBN oder EAN – Nummer des vorhandenen Buches an und das System errechnet automatisch den Preis für das Produkt. Hat man die Mindestmenge erreicht kann die Bestellung abgeschlossen werden. In der Regel können dann die kostenfreien Versandaufkleber ausgedruckt und das Paket an den Anbieter versendet werden. Sind die Artikel beim Händler angekommen und überprüft worden wird das Geld dem Verkäufer gutgeschrieben bzw. überwiesen.


Warum Bücher nicht über Ebay verkaufen?

Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit die eigenen Bücher über Auktionsplattformen wie Ebay zu verkaufen. Allerdings muss man hierbei beachten, dass nicht nur der Preis der Bücher nicht festgelegt werden kann, sondern auch, dass für die ganzen Auktionen immer auch Gebühren fällig werden. Diese können den geringen Gewinn der Auktionen oftmals komplett auffressen. Bei einem Rebuyer aus der obigen Liste sind die Chancen auf einen spürbaren Gewinn dem entsprechend deutlich höher. Auch nicht zu vergessen: Bei Ebay erzielt man nur einen hohen Preis, wenn im Moment der Auktion entsprechende Nachfrage da ist. Vor allem bei Literatur aus dem Studium ist dies oftmals nicht der Fall.


Der beste Anbieter in diesem Bereich

Wer seine gebrauchten Bücher verkaufen möchte sollte vor allem die Anbieter Rebuy und Momox unter die Lupe nehmen. Beide überzeugen nicht nur durch einen guten Kundenservice und eine übersichtlich gestaltete Webseite, sondern bieten oftmals auch den höchsten Preis für gebrauchte Bücher im Vergleich. Hier kann man also unbesorgt die eigenen Bücher verkaufen und bekommt das Geld schnell und transparent auf das eigene Konto überwiesen.


Rebuy & Co – Meine Erfahrungen

Ich hatte nach meinem Studium und vor einem anstehenden Umzug auch ordentlich ausgemistet und dafür Rebuy genutzt. Das lief alles sehr unkompliziert ab, vor allem für Fachbücher gab es noch einige Euros mehr als für irgendwelche Romane. Aber man muss sich natürlich bewusst sein, dass man immer weit weniger als den Ladenpreis erhalten wird. Bei DVDs etc. sieht das ganze noch schlechter aus, da gabs manchmal nur ein Euro. Aber ich wollte halt nicht mehr meine DVD Sammlung mit mir rumschleppen (in ein paar Jahren würden die Dinger vermutlich wie VHS-Kasetten völlig an Wert verlieren) und auch zahlreiche Bücher könnte ich nicht mehr gebrauchen.

An sich eine unkomplizierte Sache – wer unbedingt Höchstpreis für seinen Kram erzielen möchte, sollte sich halt anderswo umsehen, in der Uni inserieren, was weiß ich. Aber das ganze ist wieder mit enormen Zeitaufwand verbunden, und ob er sich dann lohnt für 20 € mehr, sei mal dahingestellt.

 

Über den Autor ()

Fabian Simon (Jahrgang 84 ), Hüter der Buchungssätze & Betreiber von rechnungswesen-verstehen.de.

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